It-Girls – weibliche Vorbilder für junge Mädels

Wenn wir im Supermarkt stehen, lachen sie uns neben der Kasse tausendfach entgegen: It-Girls auf Starmagazin-Covers; auf Modezeitschriften, auch Klatschblättern. Immer ein perfekter Prof-Shot, noch zur Perfektion nachbearbeitet und in fantastischen Klamotten. Sie ziehen unseren Blick magisch an, und wir können nicht umhin, den It_Grils ein wenig zu folgen. Schließlich ist das übers Unternet auch noch in Sekundenschnell und kostenlos getan. EInfach bei Instagram reinschauen, oder den Websites der Mode- und Klatschmagazine, schon sind wir im Bilder, was Gigi Hadid, Kylie Jenner oder Karla Delevigne beim letzten Auftritt getragen haben, welche It Bag ihr Outfit abrundete, mit wem sie zusammen waren, wieviel sie verdienen und wie sie bewundert werden. Doch was macht das mit uns? Es setzt uns natürlich Trends in den Kopf. Was trägt man jetzt wenn man stylisch sein will, welche Taschen braucht man, aber auch moralische Trends, denn was Gigi Hadid tut kann nicht so falsch sein.

Ihr Aussehen, ihr Status und ihr Grad an Bewunderung und Liker sprechen für sich. Was so ein Mädchen tut, steht als Vorbild für eine breite Masse an Hühnern. Wir wissen nun wovon wir träumen sollen. was wir haben wollen sollten und nicht zuletzt: wie wir halbwegs aussehen sollten. Das Supermodels grundsätzlich überdurchschnittlich dünn sind, natürlich auch größer als die meisten Mädels, spielt dabei unterbewusst auch immernoch eine Rolle, auch wenn die damit verbundenen Auswirkungen bei Mädels schon seit einigen Jahren kein Thema mehr in den Medien zu sein scheinen. Doch sicher ist es gerade das, warum wir sie als Vorbilder für Trends, Handtaschen und Jobs anerkennen – weil sie überdurchschnittlich sind, zumindest rein physisch, und nur das zählt bei Vorbildern von oberflächlichen Dingen. Einer winzigkleinen Gigi würde niemand Aufmerksamkeit schenken, kommt sie jedoch auf langen Barbie-Stelzen daher, wollen alle die gleiche Tasche haben wie sie. Gratulation, Gigi!